Eisenbahn  
     
  Erlangens Eisenbahnverbindungen um 1910  
     
 
Album-Nr. er121 (~ 1910)
Erlangens Bahnverbindungen

Die Ansichtskarte enthält auf der Rückseite Werbung des Fremdenverkehrsvereins. Wie trefflich werden hier die Vorzüge Erlangens gepriesen. Das mit den Bauplätzen hat sich inzwischen ein wenig verändert und Flußbäder gibt es auch keine mehr, verschwunden die Erlanger Riviera.
 
 
   
 
Burgbergtunnel  

Album-Nr. er02 (um 1934)

Burgberg-Tunnel

Der Burgbergtunnel ist ein 306,65 Meter langer Eisenbahntunnel der Bahnstrecke Nürnberg – Bamberg auf dem Gebiet der mittelfränkischen Stadt Erlangen. Bei dem am 25. August 1844 eingeweihten Bauwerk handelt es sich um den ältesten Bahntunnel Bayerns.

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  Eisenbahntunnel und Brücke Erlangen  
     
  Album-Nr. er66 (1911)  
 
   
 
Bahnhof Erlangen  

Album-Nr. er74 (1915)

Bahnhof Erlangen

Der Bahnhof wurde zusammen mit dem Abschnitt Nürnberg- Bamberg der Ludwig-Süd-Nord-Bahn bereits am 25. August 1844, dem Geburtstag von König Ludwig I., von der Bayerischen Staatsbahn eröffnet. Der reguläre Betrieb auf der Strecke konnte allerdings erst am 1. September 1844 nach Abschluss aller Bauarbeiten aufgenommen werden

 
   
  Erlangen, Bahnhof um 1910  
  Album-Nr. er180 (um 1910)  
     
 
(1899)

Der Fahrgastbetrieb folgte einen Monat später am 1. Oktober 1844. Zum Knotenbahnhof wurde er mit der Eröffnung der Sekundärbahn Erlangen – Gräfenberg („Seku“) am 17. November 1886. Die Züge der Sekundärbahn endeten in der Regel in einem Gleis südlich des Empfangsgebäudes.

Zwischen 1868 bis 1870 folgte der erste Umbau, bei dem das gesamte Gebäude aufgestockt und die Veranda zu einer offenen Loggia mit Neurenaissance-Elementen umgebaut wurde.
Bahnhof Erlangen 1899
 
   
  Erlangen, Bahnhof 1901  
     
  Album-Nr. er161  
     
   
 

Album-Nr. er07 (1904)

Nordbahn bei Erlangen

Eröffnet wurde der Streckenteil Nürnberg- Bamberg der Ludwig-Süd-Nord-Bahn für den Güterverkehr am 1.September und für den Personenverkehr am 1.Oktober 1844. Die wie alle zur damaligen Zeit gebauten Bahnstrecken in Bayern ursprünglich eingleisige Strecke wurde zwischen 1862 und 1892 in vier Etappen auf zwei Gleise erweitert.

 

  Ludwig-Süd-Nord-Bahn bei Erlangen
 
   
 
Erlangen Zug vor dem Tunnel 1904  

Album-Nr. er110 (1904)

Das mit "Nordbahnhof" ist natürlich Quatsch, hier irrt der Nürnberger Verlag, dachte ich einst. Es hat wohl vor dem Tunnel einen Eisenbahn-Halt gegeben, siehe die Karte unten. Die Lokomotive hat gerade die Schwabach-Brücke überquert und kreuzt die Bayreuther Straße. Noch ein paar Meter und sie hat den Tunnel erreicht. Die Straße nach rechts führt zum Gasthaus Windmühle, zur Schleuse, zu den Werkern und zum Kanaldenkmal. Nach links geht sie hinunter zur Essenbacher Brücke und weiter in die Stadt.

 
   
 
Eisenbahntunnel Erlangen   Album-Nr. er64 (ca. 1905)
 
   
 
Album-Nr. er65 (um 1912)

  Burgbergtunnel in Erlangen
 
   
  Erlangen, Halt am Tunnel 1899  
  Album-Nr. er175 (1899)  
   
 
Sekundärbahn Erlangen - Gräfenberg  

Album-Nr. er73 (1905)

Die Sekundärbahn (Seekuh)

Die Seekuh hält wohl freundlicherweise für den Photographen kurz vor dem eigentlichen Halt am Bahnhof Zollhaus an. Das Haus mit der Markise ist Luitpoldstraße 48.

 
     
 
Nach 13 Jahren des Bedenkens von Für und Wider wurde die Lokalbahn Erlangen - Eschenau - Gräfenberg am 22. November 1886 dem Verkehr übergeben. Täglich verkehrten ab nun in beiden Richtungen an allen Tagen je zwei Lokalbahnzüge. Die Fahrt nach Gräfenberg dauerte durchschnittlich zwei Stunden und zwanzig Minuten.


Als im Jahr 1908 die Bahnlinie Nürnberg - Gräfenberg eröffnet wurde, fuhr die 'Seekuh' nur noch bis Eschenau. Dort mussten die Reisenden dann umsteigen. Ab 1. April 1932 gab es wieder durchgehende Züge von Erlangen nach Gräfenberg und umgekehrt. Die jetzt eingesetzten Triebwagen waren rentabler.
 
Was war die Ursache für den Untergang der 'Seekuh'? Man zwang sie sich den Bedingungen des Straßenverkehrs zu unterwerfen. Heute gibt man in den Städten den Bussen eigene Busspuren und Vorfahrt an den Ampeln. Gleiches gilt für Straßenbahnen. Die 'Seekuh' musste an jeder vorfahrtsberechtigten Straßenkreuzung anhalten. Ihre durchschnittliche Geschwindigkeit sank auf 15 km/h oder noch tiefer. Damit war sie der Konkurrenz von Bussen und Personenwagen nicht mehr gewachsen. Am 1. Mai 1961 wurde letztendlich der Streckenabschnitt Eschenau - Neunkirchen am Brand stillgelegt. Nur zwei Jahre später am 16. Februar 1963 machte die 'Seekuh' ihre letzte Fahrt von Erlangen nach Neunkirchen. In Uttenreuth verzichtete sie weise, wegen Schienenbruchs, auf den letzten Teil der Reise.
 
     
  wird fortgesetzt  
     
     
   
 
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